Die Grundschule 23 am Johannesplatz ...


liegt im Stadtteil Johannesplatz, dem ältesten Neubaugebiet Erfurts. Unsere Schule ist eine umgebaute Kindertagesstätte. Als Fachräume stehen uns ein Musikraum, ein Werkraum, ein Englischraum und ein Computerraum zur Verfügung. Unser Außengelände zeichnet sich durch eine große Grünfläche aus. Dies bietet den Kindern eine Vielzahl von Spielmöglichkeiten in Pausen und am Nachmittag. Unsere Kinder haben kurze Wege zum Schulgarten, zur Turnhalle, der Kleinsportanlage und zur Schwimmhalle Johannesplatz.


Foto der Grundschule 23

Den Kindern wird eine gesundes und abwechslungsreiches Mittagessen durch die Firma Menü Mobil angeboten, das durch ein zusätzliches Obstfrühstück bereichert wird. In der benachbarten IGS ist zudem eine Zweigstelle der Kinder- und Jugendbibliothek Erfurt untergebracht, die im Unterricht rege genutzt wird.

Pädagogischer Grundkonsens: „Ich fordere dich, weil ich dich achte.“

In der Grundschule 23 am Johannesplatz (GS23) lernen im Schuljahr 2018/19 250 Kinder in jeweils 3 Klassen je Jahrgangsstufe. Die Schule steht dabei allen Schülern und Eltern als offene Ganztagsschule zur Verfügung. Den Mittelpunkt der Arbeit bilden dabei die gemeinsame Gestaltung des Schulvormittags und individuelle Angebote in den Gruppen am Nachmittag. Einen großen Stellenwert bei der ganztägigen Konzeption nimmt die Hausaufgabenbetreuung ein. Daher findet täglich eine einstündige Lernzeit statt, für die die Kinder Zeit und Raum zur individuellen Gestaltung finden. Grundvoraussetzung sind kleine Gruppen, kompetente Anleitung sowie Hilfe und Selbstkontrolle, damit bietet sich die Möglichkeit der erweiterten individuellen Förderung, sowie der Kompensation milieubedingter Benachteiligung.

Der Unterricht

Die Schuleingangsphase beinhaltet das Lernen der Klassen 1 und 2 in jahrgangshomogenen Gruppen. Der MSD (mobiler sonderpädagogischer Dienst) unterstützt Kinder mit Förderbedarf im gemeinsamen Unterricht. Die Lehrkräfte praktizieren verschiedene Unterrichts-, Lern- und Organisationsformen. Seit dem Schuljahr 2004/05 beteiligen sich alle Kolleginnen und Kollegen der Grundschule 23 aktiv am bundesweiten Programm „Sinus-Transfer-Grundschule“. In diesem Programm geht es vor allem um die Steigerung der mathe- matischen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen im Grundschulalter unter Berücksichtigung individueller Lernvoraussetzungen und fachdidaktischer Grundlagen. Dies beinhaltet das Erforschen und Erklären von Sach- und Denkaufgaben und das Entdecken, Fortsetzen bzw. Erfinden eigener Muster. Des Weiteren liegen die Schwerpunkte im Beobachten, Erklären und Protokollieren von Experimenten. Im Mittelpunkt steht die Weiterentwicklung des Unterrichts in enger Verbindung zur Gestaltung der Schuleingangsphase und zur Umsetzung dernationalen Bildungsstandards sowie der Lehrrpläne.

Ganztagsbetreuung

Die Ganztagsbetreuung ist Montag bis Donnerstag in der Zeit von 6:30 Uhr - 17:30 Uhr und Freitag von 6:30 Uhr - 17:00 Uhr gewährleistet. Die Erzieherinnen und Erzieher der Schule begleiten im Rahmen der Rhythmisierung den Unterricht in den Vormittagsstunden und unterstützen die Lehrer. Im Anschluss erfolgt die Mittagspause, in der die Kinder am Mittagessen teilnehmen können. Die tägliche Lernzeit findet von 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr statt. In dieser wird die Bearbeitung der Hausaufgaben vorgenommen und in den Klassen 1 und 2 eine verstärkte Leseförderung durchgeführt. In den Klassen 3 und 4 wird die Lesezeit erweitert und die Kinder können Lieblingsbücher oder Bücher aus der Bibliothek lesen bzw. vorstellen. Des Weiteren werden von den Erzieherinnen und Erziehern am Nachmittag z.B. freies Spiel und Bastelgelegenheiten angeboten. Für zusätzliche außerschulische Angebote am Nachmittag bestehen Verträge mit diversen Kooperationspartnern.


Klettergerüst


MSD, SPF, Schulsozialarbeit

Wir fördern Kinder mit besonderen Schwierigkeiten oder besonderen Begabungen individuell und integrativ. Dank der integrativen Förderung konnte mit Hilfe der Kolleginnen des MSD die diagnostischen Kompetenz der Lehrkräfte weiterentwickelt und gestärkt werden. Sie ist Grundvoraussetzung für individuelle Lernstandsanalysen.

Der MSD, SPF haben folgende Aufgaben:
- Unterstützung der Lehrer beim Erstellen von Förderplänen
- Elternberatungen
- Stärkung der diagnostischen Kompetenzen der Lehrkräfte
- Kontakt zu den Kooperationspartnern
- Unterstützung von Übergangssituationen
- wenn erforderlich, Erstellung von sonderpädagogischen Gutachten

An unserer Schule ist als Schulsozialarbeiterin Frau Ney-Lohaus an 4 Tagen tätig. Warum überhaupt Schulsozialarbeit in der Grundschule?

- entscheidend ist die Zielgruppe (1. – 4. Klasse), hier ist Präventionsarbeit gut möglich (z. B. sexualisierte Gewalt, Drogen, Ernährung, Kinderrechte, ect. …)
- Intervention (beispielsweise bei Mobbing, Cybermobbing, ...) und Streitschlichtung
- Stärkung der Selbstkompetenz der Kinder, d.h. Prozessarbeit im sozio-emotionalen Bereich
- Ziel von Schulsozialarbeit an der Grundschule sind auch Eltern/Sorgeberechtigte
- Schulsozialarbeit setzt an der Lebenswelt der Bezugsgruppe an, d.h. Verknüpfung von Einzelfällen in: Vereine, Freizeit, Sport, Nachhilfe
- Kooperation mit Partnern der Jugendhilfe – d.h. Multiproblemfragen können ganzheitlich bearbeitet werden

Umgang mit Kindern mit Migrationshintergrund

Die Schule strebt eine schnelle Integration der Kinder in den Schulalltag an. Begleitend bieten wir daher:

- Intensivkurs Sprache, DAZ (Deutsch als Zweitsprache)
- Netzwerkaufbau mit anderen Institutionen
- Beachtung psychologischer Aspekte (Personalschlüssel/Anzahl der festen Bezugspersonen gering halten)


Weiterführende Informationen zu Schulkonzept, Unterrichts- und Hortzeiten, Ergänzungsangeboten und zu Kontaktmöglichkeiten finden sie links im Menü auf gesonderten Seiten.